Warum ein Fernstudium?
1. Dezember 2008 von Jurablogger
Neben dem Abitur habe ich mich bereits 2005 als Web-Entwickler selbstständig gemacht. Im Zuge dessen habe ich mich auch viel mit rechtlichen Problemstellungen auseinandergesetzt und mein Interesse am Recht hat sich entwickelt.
Nach dem Abi war ich dann unentschlossen welchen Weg ich gehen sollte und so entschloss ich mich, erst einmal in der Selbstständigkeit zu bleiben und dann zu studieren. Inzwischen habe ich mich gegen ein technisches Studium entschieden und werde den juristischen Weg einschlagen.
Gegenüber dem klassischen Jurastudium bin ich noch etwas skeptisch, ob ich wirklich ein Studium benötige, das mich zum Richteramt qualifiziert. Die Bachelor-Studiengänge in Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht scheinen hingegen etwas weniger trocken zu sein und ein gutes Bindeglied zur Wirtschaft darzustellen. Leider gibt es wenige Universitäten, die diese Studiengänge anbieten. In München leider keine einzige.
Da an der Ludwig-Maximilians-Universität in München das Jurastudium nur zum Wintersemester begonnen werden kann, habe ich mich entschlossen mich zum Sommersemester an der FernUniversität Hagen in Rechtswissenschaften zu immatrikulieren und am Ende des Semesters zu entscheiden, ob ich auf die LMU wechsele um den klassischen Weg zu gehen oder nicht.
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Und wie sieht es nach knapp 2 Jahren aus? Bist du noch beim Fernstudium geblieben oder hast du den Weg zum Präsenzstudium an der LMU gefunden?
Es ist bisher nur knapp ein Jahr. Ich bin jetzt am Ende des zweiten Semesters und die Prüfungen sind im März.
Bisher bin ich von diesem Studiengang überzeugt, auch wenn die Problematik mit dem Staatsexamen doch immer wieder ein paar Zweifel aufwirft.
Aber was ich gehört habe, bekommt man die juristischen Fächer i.d.R. komplett angerechnet, sollte man an eine Präsenzuni wechseln.
Damit hält man sich dann doch noch alle (Um-)Wege offen.