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Nach dem offiziellen Bearbeitungsbeginn am 6.4. ging’s am 18.4. mit der ersten Veranstaltung los.

Gegenstand der Veranstaltung war das Modul Propädeutikum und geleitet wurde Sie von Herrn Siegen, den wir ja schon von der Einführungsveranstaltung kennen.

Angefangen hat die über sechs Stunden lange Veranstaltung mit Grundsätzlichen Dingen über das Studium, damit auch die, die nicht bei der Einführungsveranstaltung waren, wissen worum es geht. Weiter ging es recht zügig mit ein paar Rechtsgrundsätzen (Abstraktionsprinzip, Synallagma, Anspruchsgrundlage, Legaldefinitionen, Entstehung des BGB, …) und dann auch schon mit dem ersten Gutachten.

Der sog. Gutachten-Stil ist eine besondere Herangehensweise der Juristen, wie man einen Rechtsfall bearbeiten. Also sowohl Aufbau als auch Formulierung der geschriebenen Fallbearbeitung. Die Subsumption, die Anwendung der abstrakten  Gesetze auf einen bestimmten Sachverhalt, ist wesentlicher Bestandteil eines Gutachtens. (Gutachtenstil, Subsumption).

Bearbeitet haben wir insgesamt zwei Fälle, einmal ging es um Angebote (u.a. invitatio ad offerendum) und einmal um Minderjährigenrecht.

Bei einigen Kommilitonen haben allerdings gleich zu Anfang die juristischen Methoden zur Verzweiflung geführt, da es z.B. darzulegen galt, wann eine Person unter 18 ist (minderjährig), über 7 ist, und dies zusammengeführt wann jemand zwischen 7 und 18 ist (beschränkt geschäftsfähig).

Sehr am Herzen lag es Herrn Siegel noch, dass wir Arbeitsgruppen bilden. So haben wir es dann in einer kurzen Pause doch geschafft uns in örtlich zusammengehörenden Gruppen zusammenzufinden und Kontaktdaten für das erste Treffen auszutauschen.

Für mich war die Veranstaltung sehr gelungen, wenn auch für meine Aufnahmefähigkeit etwas zu lang, da ich mich bereits ab der Hälfte nicht mehr sonderlich gut konzentrieren konnte.

Für mich stand auf dem Stundenplan:
09:00 – 10:00 Uhr Einführung in das Studium an der FernUni (Heese)
10:30 – 11.15 Uhr Erfolgreich studieren (Mende)
12:00 – 13:30 Uhr Fachgruppe Recht (Siegel / Eicken)

In der allgemeinen Einführungsveranstaltung gab es keine neuen Informationen, wenn man schon mal ein bisschen in den Studieninformationen geblättert hat. Allerdings war es auch nicht schlecht, sich vor Beginn noch mal alle Abläufe erklären zu lassen. Bei Frau Heese hat man auch gemerkt, dass es für sie nicht nur ein Job ist, sondern sie mit Leidenschaft bei der Leitung des Studienzentrums ist.

Herr Mende gab ein paar generelle Infos zum Selbst- und Zeitmanagement im Studium und einen kurzen Einblick in seine anderen Seminare zu diesen Themen. Leider ist das Seminar zum Selbstmanagement schon ausgebucht.

Nach einer Stunde warten ging’s dann auch mit der Einführung für Rechtswissenschaften weiter. Auch hier vom Studienablauf etc. nichts neues.
Gelohnt hat sich der Besuch trotzdem, denn Herr Eicken und Herr Siegel haben bei mir die Lust auf das Studium noch mehr geweckt. Man merkt, dass auch sie mit Leib und Seele bei ihrer Arbeit sind und ihr Fach verstehen. Den “ReWis” wurde Rede und Antwort gestanden und besonders interessant waren die Anekdoten aus dem Juristenleben.

Eine neue Information bzgl. des Studiums gab es dann doch für mich: Bestandene Klausuren kann man nicht wiederholen, um sich zu verbessern.

Gestern Abend habe ich mir dann noch die Mühe gemacht, mich für die Vorlesungen meiner belegten Module anzumelden (Propädeutikum, BGB I, Einführung Wirtschaftswissenschaften) und alles samt der Termine für die Einsendeaufgaben und Klausuren in meinen Kalender übernommen.
Der Workshop “Recht A : Anfänger – Klausurtechnik und Methodenlehre” von Herrn Siegel (über den VFF) ist leider schon ausgebucht, jedoch vielleicht auch durch die merkwürdige Teilnehmeranzahl “mindestens: 10 bis höchstens: 2″ verursacht. Dazu kommt auch noch, dass sich der zweite Termin mit der Vorlesung BGB I überschneidet.
Jetzt bin ich erstmal auf der Warteliste.

Schnelle Reklamation

Ich staunte nicht schlecht, als die Post heute schon wieder mit meinem Unterlagen vor der Tür stand.

Am Montag Abend, 31.03. um 21:39, hatte ich der Reklamations-Emailadresse mein Leiden über die mitgenommenen Studienhefte kundgetan.
Und heute morgen, 02.04., waren schon die kompletten Ersatzhefte da!
Diesmal sogar unbeschadet.

Ich hatte mich ehrlich gesagt schon auf eine lange Wartezeit oder Verweigerung einer Neulieferung eingestellt gehabt und wurde nun mehr als angenehm von der FernUni Hagen durch die schnelle und unkomplizierte Abwicklung überrascht.

Startschuss

Kursunterlagen

Frisch aus dem Flieger gestiegen und nach Hause gefahren, durfte ich gleich das Paket Papierbündel der Fernuni Hagen vorfinden.

Leider werden die Unterlagen nicht in einem Paket verschickt, sondern einfach aufeinandergestapelt in einer Plastikhülle, wodurch die Hefte entsprechend ramponiert sind (alle Ecken zusammengestampft, lose Seiten, zerfleddert, Papierstücke rausgerissen, …). Etwas mehr hatte ich mir dann doch erhofft, weil der Einstieg mit so heruntergekommenen Unterlagen doch nicht ganz so viel Spaß macht.

Nichtsdestotrotz habe ich schon einmal alle Unterlagen auf dem Lieferschein abgehakt, den Kurs “9900 07 B” konnte ich allerdings nirgendwo finden. Meine erste Vermutung, dass es sich um die beiliegende “Zeitung für Angehörige und Freunde der FernUniversität” handelt, konnte sich leider nicht bestätigen, da auf dieser eine ganz andere (nicht auf dem Lieferschein aufgeführte) Kursnummer aufgedruckt ist.

In den nächsten Tagen werde ich mich also langsam in die Materialien einlesen (und hören, eine CD ist auch dabei) und dann spätestens zum offiziellen Bearbeitungsbeginn am 6.4.2009 auch wirklich in Vollzeit studieren.

Nachtrag
In meinem eröffneten Thread im Studienservice Forum wurde inzwischen die Lösung der mysteriösen Kursnummer gefunden: Es sind die Postkarten und ein Türschild der FernUni!

In der Zwischenzeit habe ich mir viele Gedanken über das Studium gemacht. Mitunter war auch die Überlegung in eine ganz andere Studienrichtung zu gehen dabei, welche ich nun wieder verworfen habe. Interesse gewonnen habe ich jedoch am Studiengang Wirtschaftsinformatik, was sich gerade an der Fernuni Hagen zusätzlich anbieten würde, da man sich die wirtschaftswissenschaftliche Module teilweise anrechnen lassen kann. Das ganze ist soweit nur eine Idee, nach dem ersten Semester werde ich wohl ein genaueres Bild über das Fernstudieren haben.

Seit dem 17.03.2009 werden die Studienunterlagen offiziell verschickt und der Bearbeitungsbeginn ist der 06.04.2009.
Kurz vor Beginn mache ich mich jetzt noch mal etwas auf Reisen und verbringe eine Woche in Paris, jetzt ist ja noch genug Zeit.

Der Einstieg in das Fernstudium soll im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Erstsemester und Neueinschreiber erleichtert werden.

Der Termin in München ist der 04.04.2009 (Samstag) im Stammgelände der TU München, zu dem ich auch erscheinen werde.
Weitere Infos sind unter http://studienzentrum-muenchen.de/index.php?pagePK=18 zu finden. Für die anderen Studienzentren entsprechend auf der Seite der FernUni Hagen.

Kaum darüber gemeckert, lag heute der ersehnte Brief der FernUniversität Hagen im Briefkasten. Ich konnte auch nicht widerstehen ihn gleich mit den Händen, ohne Brieföffner wie es sich gehört, zu öffnen.

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Vier Studienbescheinigungen und ein Studienausweis, Name, Geburtsdatum und Fach stimmt auch. Dann kann’s ja losgehen.

Anfang Dezember habe ich meinen Antrag bei der FernUni Hagen online ausgefüllt und anschließend per Einschreiben Einwurf abgeschickt. Bisher ist bis auf eine Email am 8. Januar, dass mein Antrag eingegangen ist und unter einer (vorläufigen) Matrikelnummer bearbeitet wird, nicht viel passiert. Die Email ist zwar schonmal etwas, aber etwas ungeduldig werde ich dann doch.

Eine Bestätigung, die ich in Händen halten kann, und einen Studentenausweis habe ich noch nicht erhalten. Wie in dem Forum der FernUni zu lesen, bin ich wohl nicht der Einzige, der auf etwas handfestes wartet, um sich bis zum Studienbeginn wieder zurückzulehnen zu können.

Bleibt abzuwarten, wann das Studierendensekretariat dazu kommt die Bestätigungen an alle Studenten zu verschicken. Immerhin sind es alleine 2008 alles in allem 55.600 Studierende gewesen.

Ja es ist mir regelrecht peinlich. Als mein vorbereiteter IPhone-Wecker um 7:30 Uhr am Montag geklingelt hat, muss ich ihn wohl im Halbschlaf ausgemacht und einfach weitergeschlafen haben. Als ich dann um 8 Uhr noch mal aufgewacht bin, war’s dann schon zu spät für den Termin. Bin mal gespannt ob ich automatisiert einen neuen Termin bekomme wie beim ersten mal. (Ich hatte den Termin per Fax abgesagt, da mir etwas dazwischen gekommen ist und am nächsten Tag war schon ein neuer Terminvorschlag im Briefkasten. Das Fax kam allerdings erst 3 Tage später bei der Sachbearbeiterin an…).

Dafür habe ich meine Ergebnisse für den Eignungstest für Rechtswissenschaften von vor zwei Jahren gefunden.

Den Test selbst konnte man leider nicht mitnehmen, dafür hat man aber eine Auswertung für die jeweiligen Bereiche und über das Gesamtergebnis bekommen. Aufgeteilt war der Test in drei Bereiche: Schlussfolgerungen, Sprachbeherrschung, Fälle und Thesen.

Der Test ist in besonderem Maß auf die Anforderungen in rechtswissenschaftlichen Studiengängen ausgerichtet. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Personen, die in diesem Test gut abschneiden, auch gute Studienleistungen in den jeweiligen Fächern erbringen.

In den jeweiligen Bereichen waren verschiedene Sachverhalte, Problemstellungen oder auch einfach nur Sätze oder Aussagen gegeben, bei denen man dann aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (Multiple-Choice) die richtige auswählen musste.

Am besten habe ich bei Fälle und Thesen abgeschnitten und am schlechtesten in Sprachbeherrschung, woran ich wohl noch etwas arbeiten sollte, da man als Jurist ja nicht unerheblich viel mit der deutschen Sprache zu tun hat.

Insgesamt wurde ich also mit “überdurchschnittlich begabt” für Jura eingestuft, was mich zu dem Zeitpunkt in meiner angestrebten Studienwahl bestätigt hat.

Ich hoffe mal, dass mein Verschlafen kein Vorbote für den Ablauf des Studiums war und sich die Ergebnisse der “wissenschaftlichen Untersuchungen” bei mir bestätigen lassen.

An meiner Schule wurden damals vom Arbeitsamt von der Agentur für Arbeit verschiedene Eignungstests angeboten, unter anderem auch für Rechtswissenschaften. Damals kam bei mir heraus, dass ich sehr gut für Jura geeignet wäre.

Da das aber jetzt schon ein bisschen zurück liegt, habe ich mich entschlossen, den Test noch mal zu machen. Kostet ja nichts. Also kurzerhand eine Email an die Agentur für Arbeit geschrieben und nach ein paar Rückfragen zu meiner Person auch gleich einen Termin bekommen. Leider muss man zuerst zu einer allgemeinen Berufsberatung antanzen und kann daraufhin dann einen Termin für einen Eignungstest vereinbaren.

Soweit ich mich erinnere kamen in dem Test eine ganze Reihe logischer Schlussfolgerungen dran und auch einiges an deutscher Grammatik. Eigene Antworten musste man sich dabei nicht ausdenken, das Ankreuzen der richtig vermuteten Antworten reichte (Multiple-Choice), wodurch die Auswertung auch relativ flott geht.

Abgerundet wurde der Test mit einem kurzen Gespräch mit einer Psychologin, die auch auf die einzelnen Bereiche im Test einging und noch ein paar Rückfragen über die Familie und den Beruf der Eltern hatte, um dann Ihre Empfehlung abzugeben.

Nach dem Curriculum für Rechtswissenschaften gliedert sich das Studium in 7 Semester und besteht insgesamt aus 21 Modulen.

Für das erste Semester habe ich das empfohlene Erstsemesterpaket aus den Studienplänen gewählt. (Paket-Nr. 80206)

Das umfasst

Vorgeschriebene Präsenzphasen sind im ersten Semester noch nicht angesagt, in München wird allerdings ein dreitägiger Workshop für Klausurtechnik und Methodenlehre und eine Vorlesung zum Modul 55101 BGB I angeboten.
Über das Herangehen an die einzelnen Module bin ich mir noch nicht ganz sicher. Eine Freundin macht auch ein Fernstudium und hat sich einen Stundenplan für jeden Tag gemacht und arbeitet an mehreren Bereichen gleichzeitig. Gerade wenn es um die Grundlagen geht, werde ich mich aber wohl eher chronologisch vorarbeiten. Wobei diese Überlegungen noch rein theoretischer Natur sind, da ich ja noch keine Studienunterlagen vor mir habe.

Meine schriftliche Studienanmeldung ist inzwischen auch unterwegs, da ich, nach erneuter Nachfrage, erfahren habe, dass ich die Exmatrikulationsbestätigung doch nicht mit einreichen muss, obwohl diese jetzt, einen Tag später, eh bei mir eingetrudelt ist.

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