11. Dezember 2008 von Jurablogger
Heute sind meine ersten bestellten Bücher angekommen, um die Wartezeit bis zu den Studienunterlagen etwas zu verkürzen.

Brox, H: Allgemeiner Teil des BGB
ISBN: 3-452-26866-7
€ 19,90
Hemmer: 76 wichtigsten Fälle/BGB AT
ISBN: 3-89634-730-6
€ 12,80
Die Empfehlungen kamen aus dem unabhängigen Forum der FernUniversität Hagen www.studienservice.de.
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10. Dezember 2008 von Jurablogger
Die Informationen über das Fernstudium Rechtswissenschaften mit den beiliegenden Anmeldeformularen habe ich schon seit letzter Woche.

Nachdem ich mich nach ausreichender Lektüre dazu entschlossen habe mich zu immatrikulieren, wurden noch die letzten Fragen zur Anmeldung mit der Studienberatung aus Hagen per Email erfolgreich geklärt. Im Vergleich zu der Studienberatung bei der LMU wurde mir sogar eine echte Antwort auf meine Fragen geschickt und keine vorgefertigte Standardantwort, die mit der Frage nichts zu tun hat!
Die Online-Immatrikulation habe ich heute durchlaufen, dazu gibt’s eigentlich nichts Besonderes zu berichten, hat keine fünf Minuten gedauert. Bis ich die schriftlichen Anmeldeunterlagen abschicken kann, muss ich noch auf meine Krankenversicherungsbestätigung und die Exmatrikulationsbestätigung der LMU warten. Ab dann dauert es laut FernUni Hagen 2-4 Wochen bis ich die Anmeldebestätigung erhalte.
Die ersten Studienunterlagen verschickt werden dauert es noch bis Ende März, da das Sommersemester erst am 1. April 2009 beginnt.
Ich freue mich schon drauf
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3. Dezember 2008 von Jurablogger
Ich habe viele Tage und Nächte in Foren und Suchmaschinen verbracht, bis ich mich für einen Studiengang und eine Universität entschieden habe.
- Euro-FH
Die Euro-FH bietet ein Fernstudium Wirtschaftsrecht mit dem Abschluss Bachelor of Laws an.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 11.000€. Die Betreuung scheint wirklich sehr gut zu sein, jedoch schrecken mich die Kosten etwas ab. Sicherlich sind diese gerechtfertigt, für mich scheidet der Studiengang daher allerdings aus.
- DIPLOMA
Die DIPLOMA bietet ebenfalls Wirtschaftsrecht mit dem Abschluss Bachelor of Laws an. Die Kosten sind hier allerdings ebenfalls nicht unerheblich.
- Verbundstudium
Das Verbundstudium bietet den Wirtschaftsrecht LL.B. mit Modulen der Informatik an, was sehr interessant klingt. Leider dauert der Bachelor hier in der Regelstudienzeit 9 Monate.
- WINGS – HS Wismar
Die WINGS bietet den Bachelor in Wirtschaftsrecht als reinen Online-Studiengang an, der nahezu kostenlos ist. Es wird lediglich ein Mediennutzungsentgelt in Höhe von 30 € pro Monat verlangt. Die “Vorlesungen” werden von den Professoren in einem Tonstudio eingespielt und mit einer kleinen Visualisierung im Online-Portal präsentiert. Klausuren werden ebenfalls online über eine Art Multiple-Choice-System durchgeführt.
- HFH
Die Hamburger FH bietet den Studiengang Wirtschaftsinformatik ebenfalls an, allerdings zu einem Preis von 230 € pro Monat und kommt damit auch insgesamt auf ca. 11.000 €.
Schlussendlich ist meine Wahl auf die
gefallen, da diese die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland ist.
Die Studienkosten sind auch recht überschaulich und belaufen sich im Vollzeitstudium auf 300-400 € pro Semester. Drei Veranstaltungen zu den Modulen finden in Hagen statt, die Prüfungen können an verschiedenen Orten abgelegt werden.
Für Rechtswissenschaften und gegen Wirtschaftsrecht habe ich mich entschieden, da ich kein BWL’ler werden möchte und bei Wirtschaftsrecht dementsprechend zu viel Betriebswirtschaft für meinen Geschmack enthalten ist. Die Rechtswissenschaften bieten für mich eine ausgewogene Kombination, da hier ebenfalls Wirtschaft enthalten ist, aber in einem angenehmen Maße, welches durchaus auch benötigt wird, um die rechtlichen Probleme im wirtschaftlichen Zusammenhang zu begreifen.
Die Universität Hagen stand zwar wegen mangelnden E-Learning Kursen in der Kritik, jedoch würde ich mich nur ungern auf ein reines Online-Studium wie bei der WINGS entscheiden. Podcasts und “Online-Vorlesungen” sind zwar eine nette und angenehme Ergänzung, aber als Ersatz für Bücher und handfeste Materialien sehe ich das ganze nicht an.
Preise etc. Stand vom Dezember 2008.
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2. Dezember 2008 von Jurablogger
Der Bachelor of Laws unterscheidet sich in einigen Punkten vom dem klassischen Jurastudium.
Das klassische Studium ist rein auf die erste juristische Prüfung und das Staatsexamen ausgelegt und verleiht anschließend den Rang des Volljuristen, welcher zum Beruf des Anwalts und zum Richteramt ermächtigt.
Der Bachelor of Laws ist eher auf die Wirtschaft ausgelegt, enthält also je nach Studiengang zwischen 1/3 (Rechtswissenschaften) und 1/2 (Wirtschaftsrecht) auch betriebswirtschaftliche Bereiche.
Der Bachelor bzw. der Master ermöglichen allerdings auch eine Laufbahn im staatlichen gehobenen bzw. höheren Dienst.
Sollte man sich für diesen Studiengang entscheiden, muss man sich also im Klaren sein, dass es sich nicht um eine Ausbildung zum Anwalt handelt. Man kann zwar bestimmt auf gewisse Umwege das Staatsexamen machen, dafür lohnt sich aber nach aktuellem Stand des Bachelor of Laws nicht. Ggf. wird durch weitere Reformen der Weg zum Staatsexamen für Bachelor bzw. Master freigegeben oder entfällt ganz, das steht aber noch in den Sternen.
Die Hamburger Universität BUCERIUS LAW SCHOOL bietet zum Beispiel eine Kombination an. Die Studierenden erhalten im Anschluss an den Bachelor die Möglichkeit zur ersten juristischen Prüfung zugelassen zu werden.
Wikipedia-Eintrag zum Bachelor of Laws
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1. Dezember 2008 von Jurablogger
Neben dem Abitur habe ich mich bereits 2005 als Web-Entwickler selbstständig gemacht. Im Zuge dessen habe ich mich auch viel mit rechtlichen Problemstellungen auseinandergesetzt und mein Interesse am Recht hat sich entwickelt.
Nach dem Abi war ich dann unentschlossen welchen Weg ich gehen sollte und so entschloss ich mich, erst einmal in der Selbstständigkeit zu bleiben und dann zu studieren. Inzwischen habe ich mich gegen ein technisches Studium entschieden und werde den juristischen Weg einschlagen.
Gegenüber dem klassischen Jurastudium bin ich noch etwas skeptisch, ob ich wirklich ein Studium benötige, das mich zum Richteramt qualifiziert. Die Bachelor-Studiengänge in Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht scheinen hingegen etwas weniger trocken zu sein und ein gutes Bindeglied zur Wirtschaft darzustellen. Leider gibt es wenige Universitäten, die diese Studiengänge anbieten. In München leider keine einzige.
Da an der Ludwig-Maximilians-Universität in München das Jurastudium nur zum Wintersemester begonnen werden kann, habe ich mich entschlossen mich zum Sommersemester an der FernUniversität Hagen in Rechtswissenschaften zu immatrikulieren und am Ende des Semesters zu entscheiden, ob ich auf die LMU wechsele um den klassischen Weg zu gehen oder nicht.
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